16.05.2011

Cholesterin

Cholesterin

Cholesterin gehört zu den Blutfetten und spielt in unserem Körper eine lebenswichtige Rolle. Es dient dem Aufbau von Steroidhormonen, der Produktion von Gallensäure in der Leber sowie dem Aufbau neuer Gewebe. Zuviel Cholesterin ist jedoch schädlich und einer der größten Risikofaktoren für Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt. Tatsächlich sind Herzkreislauf-Erkrankungen in der westlichen Welt nach wie vor die häufigste Todesursache.
 
Cholesterin ist im Blut von einer summe aus Lipoproteinen repräsentiert. Sie sorgen dafür, dass die schlecht wasserlöslichen Cholesterine besser im Blut transportiert werden können. Von Bedeutung sind die Lipoproteine niedriger Dichte (Low Density Lipoproteins), kurz LDL, und die Lipoproteine hoher Dichte (High Density Lipoproteins, HDL).


Die HDL transportieren etwa 25 Prozent des Gesamt-Cholesterins im Blut. Studien haben gezeigt, dass "normale" HDL-Werte einen gewissen Schutz vor Arteriosklerose-bedingten Erkrankungen bieten. Etwa 70 Prozent des Cholesterins werden mit Hilfe von LDL transportiert. Partikel dieses Lipoproteins tragen heutigen Erkenntnissen zufolge wesentlich zur Bildung von arteriosklerotischen Ablagerungen bei.

Zirkuliert zuviel LDL im Blut, dann lagert sich das Cholesterin an den Gefäßwänden ab und behindert mit der Zeit den Blutfluss. Das so entstehende Gerinnsel kann schließlich zu einem Gefäßverschluss und damit zum Infarkt führen.

HDL-Cholesterine hingegen sind "nützlich". Sie verfügen über die besondere Eigenschaft, bereits in der Gefäßwand abgelagertes LDL aufzunehmen und zur Leber zu transportieren. Dort wird es zu Gallensäure umgebaut und kann mit dem Gallensaft in den Darm ausgeschieden werden.



Wenn Patienten mit zu hohen Cholesterin-Werten auf eine Diät nicht ausreichend ansprechen, ist eine medikamentöse Behandlung ratsam. Statinen, dass cholesterin-senkende Präparat sind, sind die erste Wahl zur Senkung der Cholesterin-Spiegel im Blut. Die Statinen bekämpft außerdem die Arterienverkalkung und reduziert die Häufigkeit von Herzinfarkten.
quelle: Novartis

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